Was Mieter bei einem Untermietvertrag beachten müssen

Für Mieter gibt es  zahlreiche Gründe sich für einen befristeten Zeitraum einen Untermieter zu suchen. Besonders beliebt sind Untermieter während eines längeren Auslandsaufenthaltes. Allerdings muss zunächst der Vermieter darüber in Kenntnis gesetzt werden, da ein Untermietvertrag meist nur mit der Zustimmung des Vermieters abgeschlossen werden kann. In einem Untermietvertrag müssen dieselben Dinge notiert werden, wie es auch bei einem normalen Mietvertrag der Fall ist. Nur besteht das Mietverhältnis nicht zwischen dem Besitzer der Wohnung und dem Hauptmieter, sondern zwischen Haupt- und Untermieter.
  • In den Untermietvertrag gehören
  • Die Namen von Haupt- und Untermieter.
  • Die genaue Adresse der Mietswohnung, gegebenenfalls mit Stockwerk.
  • Welche Räume der Untermieter für sich nutzen.
  • Die Anzahl der ausgehändigten Schlüssel.
  • Die aktuell geltende Hausordnung .
  • Zustimmung des Vermieters
  • Beginn des Mietverhältnisses
  • Kündigungsfristen
  • Höhe der Miete und Nebenkosten.
  • Höhe der Kaution
In jedem Fall sollte sich der Mieter zuvor die Einverständnis des Vermieters einholen. Allerdings steht dem Mieter in den meisten Fällen ein Zuspruch zu, wenn  er nachvollziehbare persönliche oder wirtschaftliche Gründe für die Untervermietung nennen kann. Diese dürfen  jedoch erst nach Abschluss des Mietvertrages entstanden sein (§ 553 BGB). Wird der Mieter beispielsweise Pflegebedürftig und eine Pflegekraft soll einziehen oder kann der Mieter nicht mehr die komplette Miete zahlen,  braucht der Vermieter einige starke Gründe, die Untervermietung zu untersagen. Ein einfaches „Nein“ reicht hierbei nicht aus. Zur Sicherheit sollte der Mieter den Vermieter in jedem Fall schriftlich nach seinem Einverständnis fragen. So ist der Mieter im Fall der Fälle auf der sicheren Seite. Unter bestimmten Umständen  hat der Vermieter bei einer Untervermietung das Recht die Miete zu erhöhen, allerdings nur  wenn mehr Personen unter einem Dach leben als bisher. Die Nebenkosten dürfen nur erhöht werden, wenn dieses pauschal abgerechnet werden. Eventuelle Mehrkosten für Strom, Wasser oder Heizung würden andernfalls zu Lasten des Vermieters gehen. Werden die Nebenkosten im Voraus beglichen, muss der Mieter eventuell bei der nächstens Abrechnung eine Nachzahlung leisten. Das Untervermieten von Zimmern, lohnt sich in vielen Fällen. Wenn das Vorhaben mit dem Vermieter abgesprochen ist und alle wichtigen Einzelheiten im Untermietvertrag festgehalten werden, kann der Hauptmieter kaum noch eine böse Überraschung erwarten.

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