Vorbereitungen für den Hausverkauf

Bei dem Verkauf eines Hauses können wenige Handgriffe helfen, das Objekt ins rechte Licht zu rücken für Interessenten und einen möglichst guten Verkaufspreis zu erzielen. Oftmals unterstützt ein Makler den Verkaufsprozess, sodass ein erfahrener Partner bei Fragen zur Seite steht. Es kann aber nicht schaden, selbst proaktiv das Eigenheim in Szene zu setzen und die Arbeit des Maklers dadurch zu unterstützen.

Um den Wert des Hauses optisch zu begünstigen, empfiehlt es sich, dass zunächst die Außenansicht genauer betrachtet wird. Der erste Eindruck zählt beim Hauskauf, genau wie in allen anderen Lebensbereichen, sehr viel und es lohnt sich die Einfahrt, den Vorgarten und die Haustür zu prüfen. Leichte Arbeiten, wie das Entfernen von Unkraut oder Gräsern und das Streichen eines Gartenzauns können das Erscheinungsbild sofort um Jahre verjüngen. Häufig schauen sich potenzielle Interessenten ein Haus erstmal von außen und ohne einen Makler an, um überhaupt ein erstes Bauchgefühl zu bekommen, ob sie sich in der Umgebung wohlfühlen könnten. Denn für viele gilt, dass sie Rückschlüsse vom äußeren Erscheinungsbild auf das Innere des Hauses machen. Ein gepflegter Garten kann also ein erster Indikator für eine gut gepflegte Immobilie sein.

Im Inneren sollte darauf geachtet werden, dass die Räume sortiert und aufgeräumt aussehen. Ein Aussortieren alter Dinge lohnt sich in jedem Fall, dann erspart man sich diese Tätigkeit vor dem Umzug und die Räume wirken gleich viel heller und einladender, als wenn sie mit Altlasten vollgestellt sind. Ein Großputz lohnt nicht nur vor dem Besuch der eigenen Schwiegereltern, sondern ganz besonders, wenn die ersten Interessenten auf dem Weg sind. Kleinere Reparaturen und Ausbesserungen, die man sonst lange vor sich hinschiebt sind spätestens vor dem Verkauf zu erledigen, damit dadurch nicht unnötig und einfach der Kaufpreis runtergehandelt werden kann. Persönliche Gegenstände, wie Fotos und Urlaubserinnerungen, sind zu verstauen und Dekoration sollte in Maßen und gut durchdacht platziert sein.

Wenn es dann so weit ist und der Besichtigungstermin startet, sollte spätestens dann emotional Abstand von dem eigenen Haus genommen und zumindest versucht werden, die Immobilie objektiv anzubieten. Es hilft sich dabei von den Erinnerungen zu lösen, die mit den Zimmern verbunden sind und sich diskret im Hintergrund zu halten, wenn der Makler durch die Räume führt. Der offene Umgang mit Mängeln zeigt, dass Sie ein fairer Verhandlungspartner sind und wenn Sie Gelassenheit ausstrahlen, wird dem Interessenten vermittelt, dass hier keine Eile beim Verkauf besteht.

Geht es dann um die Verhandlung des Preises, haben sich die Mühen im Vorfeld bereits ausgezahlt und das Objekt kommt definitiv in die engere Wahl der Interessenten. An dieser Stelle sollte auf den Makler vertraut werden und das eigene Bauchgefühl, ob der zu erzielende Kaufpreis in den vorher definierten Rahmen fällt.

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