Stromsparen leichter als gedacht

Jeder kann in seinen eigenen vier Wänden die anfallenden jährlichen Stromkosten mit ein paar Handgriffen senken. Besonders das eigene Nutzerverhalten wirkt sich unmittelbar auf den Verbrauch aus.

Zunächst sollte man als Grundsatz lernen, sämtliche unbenutzte Geräte vom Stromnetz zu trennen, anstatt sie im Stand-by-Modus zu lassen. Damit man nicht immer alle Stecker ziehen muss, eignet sich dafür eine ausschaltbare Steckdosenleiste hervorragend.

Auch beim Waschen kann Strom gespart werden! Neuere Waschmaschinen oder Geschirrspüler verfügen meist über ein ECO-Programm. Wird dieses genutzt, läuft das Gerät zwar länger, der Stromverbrauch wird dennoch gesenkt. Am effizientesten ist dies natürlich wenn die Maschine voll ist.

Wenn Sie einen Raum verlassen und nicht planen ihn in kurzer Zeit wieder zu betreten, sollte das Licht ausgemacht werden. Das gilt auch wenn Energiesparlampen genutzt werden.

Minutenlang bei geöffneter Tür vor dem Kühlschrank stehen und überlegen, was man vielleicht Essen möchte, verbraucht mehr Strom, als Sie vielleicht denken! Die Kälte weicht aus dem Kühlschrank und um die eingestellte Temperatur wieder zu erreichen, muss eine große Menge Strom aufgebracht werden. Deshalb sollte die Kühlschranktür immer schnellstmöglich wieder geschlossen werden.

Besonders ältere Geräte niedriger Effizienzklassen verbrauchen im Betrieb viel Strom. Hier sollte, wenn möglich, über einen Austausch nachgedacht werden. Mit einem Strommessgerät lässt sich übrigens der Verbrauch einzelner Elektro-Geräte ermitteln. So können Stromfresser schnell ausfindig gemacht werden. Viele Energieversorger verleihen solche Geräte.

Bei den meisten Geräten wie TV oder Computer reicht normalerweise eine einstündige Messung. Der Verbrauch von Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspülmaschinen sollte in unterschiedlichen Programmen gemessen werden und der Kühlschrank über einen Zeitraum von 24 Stunden.